Gleichstellung
Sie war Lehrerin, SPD-Politikerin und eine Vorkämpferin für die Rechte der Frau: Am 16. März 2021 wäre Sidonie Werner 161 Jahre alt geworden. Google hat ihr zu Ehren ein Doodle für die Suchmaschine erstellt, das von der Künstlerin Lihie Jacob gestaltet wurde (siehe Bild).
Sidonie Werner wurde am 16. März 1860 in Posen geboren und arbeitete einen Großteil ihres Lebens als Volkslehrerin in Hamburg. Dort engagierte sie sich auch politisch: Als Mitbegründerin des Jüdischen Frauenbundes (JFB) kämpfte sie seit 1893 für die Rechte der Frauen. Bis zu ihrem Tod 1932 war sie die erste Vorsitzende des israelitisch-humanitären Frauenvereins.
Es kommt wieder Bewegung in die Bemühungen, den Domberg barrierefrei zu gestalten. Oberbürgermeister Andreas Starke hat die Initiative ergriffen und der Arbeitsgruppe „Barrierefreier Domplatz“ zugesagt, alle Maßnahmen auf städtischem Grund zeitnah umsetzen zu lassen.
Teilnehmer der Arbeitsgruppe sind neben der Stadtverwaltung, die Senioren- und Behindertenbeauftragten, Vertreter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, des Staatlichen Bauamts, der Schlösser- und Seenverwaltung, des Beirats für Menschen mit Behinderung, sowie des Erzbistums. Mit den geplanten Bauabschnitten sollen in den nächsten Jahren längere Strecken barrierefrei gestaltet werden. Oberbürgermeister Andreas Starke: „Unsere historischen Einrichtungen müssen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein. Barrierefreiheit in diesem Bereich ist eine wichtige Voraussetzung zur Teilnahme aller Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt.
Jedes Jahr am 25. November findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Auch in Bamberg wird dieser Gedenktag- und Aktionstag genutzt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Andreas Starke und die Frauenkommission haben heute eine vor dem Bamberger Rathaus am Maxplatz eine „Terre des femme“-Fahne gehisst. Die farbenfrohe Fahne mit der Frauenfigur und dem Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ symbolisiert ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit.
Wie wichtig es ist, ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, belegen aktuelle Zahlen für das Jahr 2018, die das Bundeskriminalamt (BKA) nun veröffentlicht hat.
Rund 114.000 Frauen wurden demnach in Deutschland Opfer von versuchten oder vollendeten Delikten - darunter Mord, Totschlag, Körperverletzung, Bedrohung, sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung durch ihre Partner oder Ex-Partner. 122 Frauen wurden im vergangenen Jahr von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Das bedeutet: an jedem dritten Tag. Mehr als ein Mal pro Stunde wird statistisch gesehen eine Frau durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt.
Jedes Jahr am 25. November findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Auch in Bamberg wird dieser Gedenktag- und Aktionstag genutzt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Andreas Starke, SPD-Stadträtin Inge Eichhorn und weitere Mitglieder der Frauenkommission haben heute vor dem Bamberger Rathaus am Maxplatz eine „Terre des femme“-Fahne gehisst. Die farbenfrohe Fahne mit der Frauenfigur und dem Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ symbolisiert ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit.
Gewalt gegen Frauen nimmt nicht ab. Jede zweite bis dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt. Die Gewalt findet in der Mitte der Gesellschaft statt - betroffen sind Frauen jeden Alters und jeder Schicht. Trotz des erschreckenden Ausmaßes ist Gewalt gegen Frauen noch immer ein Tabu. Nur jede fünfte Betroffene wendet sich an eine Beratungs- oder Unterstützungseinrichtung.
Der Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“ hat anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen zur Podiumsdiskussion „Die Würde der Frau – unantastbar?!“ mit der ehemaligen Familienministerin Renate Schmid in die Alte Seilerei eingeladen. Neben Schmidt diskutierten die Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Kepic, der 3. Bürgermeister der Stadt Bamberg Wolfgang Metzner, die Studentin Lena El-Laymony, die Leiterin des Frauenhauses Bamberg Ursula Weidig sowie die Richterin am Amtsgericht Bamberg und Stadträtin Dr. Ursula Redler.
Gewalt gegen Frauen hat verschiedene Formen – physische, sexuelle, psychologische und emotionale. Sie betreffen Frauen aller Altersklassen und aller sozialen Schichten. Die weltweit am häufigsten auftretende Form von Gewalt gegen Frauen ist die physische durch einen vertrauten Partner. Frauen werden geschlagen, vergewaltigt oder in anderer Weise missbraucht und gedemütigt.
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22.05.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr SPD Bamberg-Ost: Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen
Es erging rechtzeitige Einladung an die Mitglieder.
Roswitha Spörl und Peter Süß
Vorsitzende SPD …