29.03.2019 | Gesundheit von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

SPD Bamberg setzt sich für den Erhalt der Hebammenausbildung ein

 

Eine Reform der Hebammenausbildung könnte negative Konsequenzen für den Standort der Bamberger Hebammenschule haben, ist einer Pressemitteilung der Bamberger SPD zu entnehmen. „Wir fordern die bayerische Staatsregierung und insbesondere das Kultusministerium auf, auch nach der Akademisierung der Hebammenausbildung am Standort Bamberg festzuhalten“, teilt SPD-Stadtrat Felix Holland in einer Pressemitteilung seiner Partei mit.

Zukünftig ist vorgesehen, die EU-Bestimmungen zur Hebammenausbildung auch in Deutschland anzuwenden, denn die Übergangsregeln laufen zu Beginn des Jahres 2020 aus. Dies hat zur Folge, dass die herkömmliche Ausbildung an der Berufsfachschule des Klinikums nicht mehr möglich ist und wer Hebammen oder Entbindungspfleger werden will, muss zukünftig studieren. „Bamberg hat als Standort der Hebammenausbildung eine fast 250-jährige Tradition und wegen der guten Qualität der Ausbildung genießt die Bamberger Schule im Bundesgebiet und auch darüber hinaus einen hervorragenden Ruf“, teilt Felix Holland mit.

26.03.2019 | Ratsfraktion von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

SPD-Fraktion Bamberg will Plärrer retten

 

„Lieber etwas weniger Plärrer, dafür aber langfristig gesichert“. Die SPD Stadtratsfraktion will mit einem Eilantrag in der morgigen Stadtratssitzung die traditionellen Plärrerveranstaltungen durch einen Umzug auf die Jahnwiese retten. „Wenn der Plärrer stirbt, stirbt auch ein Stück Bamberg und wir wollen diese 100-jährige Tradition bewahren“, so Klaus Stieringer. 

Bereits in der bevorstehenden Stadtratssitzung, am kommenden Mittwoch, will die SPD-Stadtratsfraktion einen entsprechenden Antrag stellen, um den Plärrer für die Menschen in Bamberg zu retten. „Der Plärrer bietet mit seinen fast 10.000 m2 Fläche genug Platz, um kleinere Schaustellergeschäfte und Gastronomiebetriebe aufzunehmen“, betont der baupolitische Sprecher der SPD Stadtratsfraktion Heinz Kuntke. Die SPD-Stadtratsfraktion zeigte sich auf ihrer zurückliegenden Fraktionssitzung erstaunt darüber, dass die Verwaltung einem privaten Eventanbieter (Firma live promotion) sogar zwei Festveranstaltungen mit „Jahrmarkt“-Charakter auf der Jahnwiese genehmigen möchte, andererseits für den traditionellen Bamberger Plärrer keine Ausweichflächen findet. „Die notwendige Reduzierung des Plärrers auf der Jahnwiese, erscheint uns ein vernünftiger Preis zu sein, wenn es uns im Gegenzug gelingt, das beliebte Volksfest zu erhalten“, so Heinz Kuntke.

14.03.2019 | AntiFa/Migration von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

SPD Bamberg lädt zur Lesung im Collibri: Dr. Umes liest in Bamberg aus seinem zweiten Buch „Der fremde Deutsche“

 
Dr. Umeswaran Arunagirinathan

Vom unbegleiteten minderjährigen Flüchtling zum Herzchirurgen, was für eine Geschichte! Der Bamberger SPD ist gelungen, Dr. Umeswaran Arunagirinathan zu einer Buchlesung nach Bamberg in die Buchhandlung Collibri zu holen.

„Dr. Umes“, so wird er von seinen Patienten genannt, flüchtete mit zwölf Jahren ganz alleine vor dem Krieg aus Sri Lanka und kam über Umwege durch Afrika schließlich nach Deutschland. Während seiner achtmonatigen Flucht, aber auch in seiner Zeit seit seiner Ankunft in Deutschland, hat er viel erlebt. Seine Erlebnisse und Reflexionen beschreibt der sympathisch und offen wirkende Mediziner mit tamilischen Wurzeln in seinem zweiten Buch „Der fremde Deutsche – Leben zwischen den Kulturen“. 

„Wenn jemand über Integration Aufschlussreiches berichten kann, dann ist es Dr. Umeswaran Arunagirinathan! Denn wer mit zwölf Jahren allein aus dem Inselstaat Sri Lanka nach Deutschland flüchtet, hier das Abitur erwirbt, das Medizinstudium erfolgreich durchläuft und sich aktuell auf den Weg zum Herzchirurgen befindet, der hat erfolgreiche Integration nicht nur erlebt, sondern auch gelebt“, zeigt sich der Bamberger SPD-Vorsitzende Felix Holland begeistert.

12.03.2019 | Gesundheit von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

OB Andreas Starke lädt wieder ein: „Starkes Rennen für Menschen in Not“

 

Am Samstag, 30. März 2019 um 14 Uhr, findet zum 13. Mal der Bamberger Volkslauf „Starkes Rennen für Menschen in Not“ statt. Der Erlös des acht Kilometer langen Laufs durch den Hain kommt immer einem guten Zweck zugute, dieses Jahr dem Verein „iSo – innovative Sozialarbeit“.

Verwendet werden die Spenden für ein Gesundheitsprojekt in der Offenen Jugendarbeit Bamberg. Dabei sollen Jugendliche zu mehr Bewegung im Freien motiviert werden, etwa durch die Anschaffung von drei Trolleys mit verschiedenen Sport- und Spielgeräten. Die Schirmherrschaft übernimmt wieder Oberbürgermeister Andreas Starke, der das Rennen ins Leben gerufen hat. Viele Hobbysportler nutzen hier die Gelegenheit, die Freiluftsaison zu eröffnen.

10.03.2019 | Veranstaltungen von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

SPD Bamberg lud zum Politischen Aschermittwoch mit Hans Wolff und Florian Herrnleben

 
Florian Herrnleben nimmt die Bamberger Kommunalpolitik aufs Korn

Der zur Tradition gewordene politische Aschermittwoch der Bamberger SPD fand auch 2019 wieder im Gasthof Heerlein in Wildensorg statt. Der Einladung des Ortsvereines Bamberg-Berg waren nicht nur Mitglieder gefolgt, sondern auch BürgerInnen aus Wildensorg und Bamberg. Simon Frohriep, der Vorsitzende des Ortsvereins Bamberg-Berg, freute sich über den zahlreichen Zuspruch, der sich durch eine gefüllte Gaststube zeigte. Einige Genossinnen und Genossen kamen kurz vor Beginn der Veranstaltung - mit guter Stimmung - vom politischen Aschermittwoch der Bayern SPD aus Vilshofen zurück. Sie konnten sich bei der Rede des ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden der Firma Bosch Hans Wolff und dem Auftritt des Bamberger Kabarettisten Florian Herrnleben mit dem kulinarischen Angebot der Gaststätte stärken. 

Hans Wolff sorgte diesmal für den politischen Input. Er lobte die aktuelle Ausrichtung der SPD und nannte die Beispiele Rentenreform, Bürgergeld und die damit verbundene Abkehr von Hartz IV. „Wir wollten uns in der Opposition erneuern, doch nun ist es anders gekommen und die Ziele mussten in die Regierungsarbeit eingebracht werden. Das ist aber ganz gut gelungen“, bewertete der Sozialdemokrat mit gewerkschaftlichen Wurzeln die Regierungsarbeit der SPD. Aber auch kritische Töne zur Regierungsarbeit scheute Wolff nicht und forderte, dass bei der Bewältigung des Dieselskandals nicht die Hersteller geschont werden dürfen und die Verbraucher zu Kasse gebeten werden. „Es ist unerträglich, wie Verkehrsminister Scheuer die Autoindustrie schützt“.