Willkommen beim SPD-Ortsverein Bamberg-Altstadt Süd!


OV-Vorsitzender Dieter Stößel

Der Ortsverein Bamberg-Altstadt Süd ist der mitgliederstärkste von drei Ortsvereinen im SPD-Kreisverband Bamberg-Stadt. Unser Ortsverein umfasst den Bereich Bamberg-Inselstadt / Gärtnerstadt / Wunderburg / Gereuth. Das Ortsvereinsgebiet wird im Westen durch die Regnitz, im Norden durch Regensburger Ring und Memmelsdorfer Str. sowie im Osten durch die Bahnlinie abgegrenzt. Wir treffen uns normalerweise einmal monatlich zu unserem „Mitglieder-Gewaaf”. Unsere Sitzungen sind öffentlich, alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Die genauen Termine und Örtlichkeiten entnehmt bitte unserer Terminliste (siehe Navigation oben).

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die städtebauliche und soziale Entwicklung der Bamberger Innen- und Bergstadt. Wir sehen uns dabei nicht in Konkurrenz zur grünen Wiese. Wir glauben nicht, dass die Innenstadt durch mehr Parkplätze belebt wird, sondern durch Menschen, die hier arbeiten und leben. Wir möchten, dass mehr junge Familien in der Innenstadt wohnen können und ihren Lebensmittelpunkt haben. Dann ist es auch für das Gewerbe attraktiv, sich anzusiedeln. Schließlich ist die Bamberger Innenstadt Weltkulturerbe und hat jede Menge wunderschöne Gebäude und Plätze. Wir möchten, dass die zahlreichen Baudenkmäler erhalten bleiben und sich das Stadtgebiet in Abstimmung mit den denkmalpflegerischen Belangen weiterentwickelt.

Zur Information der BambergerInnen laden wir ExpertInnen ein, machen Ortsbegehungen und mischen uns mit unserer Meinung in die Stadtpolitik ein. Natürlich diskutieren wir auch über die „große Politik“ und lassen bei all dem den Spaß nicht aus. Kommen Sie doch mal bei uns vorbei!

Ihr SPD-Ortsverein Bamberg-Altstadt Süd

Miriam Müller
Vorsitzende

 

12.02.2019 | Soziales von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

OB Andreas Starke / Stadt Bamberg: Stadtbau schafft in der Gereuth neuen Wohnraum

 
Hier entsteht der neue Wohnpark in der Gereuth

Auf der ehemaligen Fläche der Firma Eberth-Bau entsteht neben der neu errichteten BasKIDhall zusätzlicher Wohnraum: Für das Projekt „Wohnpark Gereuth“ sind insgesamt drei Mehrfamilienhäuser mit vier und fünf Geschossen geplant. Rund um die Neubauten entsteht auch eine neue Grünanlage mit Bäumen, Hochbeeten, Anwohnergärten und Spielflächen.

Die Stadtbau GmbH hatte das Gelände von der Firma Eberth-Bau erworben und gemeinsam mit der Stadtverwaltung mögliche Bebauungsvarianten geprüft. Um mehr Wohnraum zu schaffen, sollen mit dem „Wohnpark Gereuth“ drei energetisch hocheffiziente Wohngebäude mit jeweils 12 bzw. 15 Wohneinheiten realisiert werden. „Die Wohnungen werden zwischen 45 und 78 Quadratmeter groß sein und entsprechen damit den Förderrichtlinien“, erklärte Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann bei einer Informationsveranstaltung für die Anwohner. Diesen machte er direkt ein Angebot: Sollten sie in die Neubauten umziehen wollen, werde man diesen Wunsch berücksichtigen, sofern Kriterien wie die Höhe des Einkommens kompatibel sind.

03.02.2019 | Ratsfraktion von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

SPD ruft zur Unterstützung des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ auf

 

Artenschutz geht uns alle an!

Im Zeitraum zwischen 1989 und 2016 gab es einen Rückgang an Fluginsekten von bis zu achtzig Prozent. „Das ist eine katastrophale Entwicklung, auch und besonders für uns Menschen“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Stieringer. „Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten haben eine elementare Bedeutung für Wild- und Nutzpflanzen, für den Bestand der Vögel und natürlich auch für die Lebensmittelproduktion in der Region Bamberg ebenso wie im übrigen Bayern“, betont auch der SPD-Kreisvorsitzende Felix Holland. Gemeinsam rufen deshalb die Vorsitzenden des SPD Kreisverbandes Bamberg-Stadt und der SPD Stadtratsfraktion zur Unterstützung des Volksbegehrens zum Schutz der Artenvielfalt unter dem Titel „Rettet die Bienen, stoppt den Artenschwund“ auf.

„Damit es zu einem erfolgreichen Volksentscheid über den Gesetzentwurf für einen besseren Artenschutz im Freistaat kommt, rufen wir alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich vom 31. Januar bis 13. Februar im Bamberger Rathaus einzutragen“, betont der SPD Kreisvorsitzende Felix Holland.

31.01.2019 | Umwelt von SPD Unterbezirk Bamberg-Forchheim

Ab sofort! Ab ins Rathaus und unterschreiben beim Volksbegehren "Stoppt den Artenschwund!"

 

Liebe Genoss*innen,

wir erleben derzeit dramatisch zu nennende Umwälzungen in unserer Umwelt. Der vergangene Sommer hat uns auf apokalyptische Weise, mit kaum zuvor gesehener Hitze und Trockenheit, den Klimawandel vor Augen geführt. Auch an anderer Stelle erleben wir die Auswirkungen unseres törichten Umgangs mit der Natur: Die Zahl der Insekten ist in wenigen Jahren um 75% zurückgegangen und auch auf den Wiesen beobachten wir einen deutlichen Schwund an Blumenvielfalt – in der Tat ein erschreckendes Szenarium.

Ein ungehemmter Ressourcenverbrauch steht auf der einen Seite durch unverantwortlich hohen Urlaubs-, Pendler- und Beschaffungsverkehr, eine industriell geprägte Landwirtschaft auf der anderen.

Nun ist in Bayern ein Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt in Gang gekommen, initiiert von der ÖDP, unterstützt von Bündnis 90/ Die Grünen, dem Bund Naturschutz und einigen anderen Initiativen, unter dem Titel "Rettet die Bienen, stoppt den Artenschwund!". Vor allem der Einsatz von Pestiziden steht in der Kritik – es gibt auch ein Thesenpapier der Bayern-SPD, die sich dieser Bewegung angeschlossen hat und gleichfalls dazu auffordert, sich in der Zeit von 31. Januar bis 13. Februar 2019 in die in den Rathäusern ausgelegten Listen einzutragen (Ausweis mitnehmen!). Fast alle Kommunen haben dazu die Öffnungszeiten ausgeweitet (siehe Information der Stadt Bamberg weiter unten).

13.01.2019 | Senioren von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

SPD will Senioreneinrichtung mit Demenzdorf und Wildpark auf dem Muna-Gelände ansiedeln

 
Eine der zahlreichen Industrieruinen auf dem MUNA-Gelände im Osten Bambergs

Um die demografischen Veränderungen bewältigen zu können, sind zügig Planungsmaßnahmen zu ergreifen, sagte Felix Holland, Stadtrat und Bamberger SPD-Vorsitzender. „Fachgerechte Betreuung, spezielle auch für altersbedingte demenzielle Erscheinungsformen und bedürfnisorientierte Wohnmöglichkeiten sind nicht von heute auf morgen zu schaffen, sondern müssen frühzeitig in Angriff genommen werden, um die fehlenden stationären Langzeitpflegeplätze und Betreuungsmöglichkeiten bedarfsgerecht auszugleichen“ fordert der SPD-Stadtrat. 

Deshalb beantrage die Stadtratsfraktion, dass auf dem MUNA-Gelände die SPD-Idee einer Wohnbebauung um eine Pflege- und Senioreneinrichtung ergänzt wird. Derzeit müssten pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren das Stadtgebiet und sogar den Landkreis verlassen, weil nicht genügend Betreuungs- und Pflegeplätze im Stadtgebiet vorhanden sind. „Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren sogar verschärfen, wenn nicht jetzt gegengesteuert wird“, beschreibt Felix Holland die Sachlage. „Diese Situation kann so nicht bleiben und wird unseren Bürgerinnen und Bürgern nicht gerecht“, kritisierte auch Ingeborg Eichhorn, die stellv. SPD-Vorsitzende. 

19.12.2018 | Gesundheit von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

OB Andreas Starke appelliert an Ministerpräsident Söder wegen Pflegefachkräftemangel: „Endlich Zeit zu handeln“

 
© Foto: COLOURBOX für SPD.de

In einem dringlichen Schreiben an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) appelliert Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, den Aufenthaltsstatus abgelehnter Asylbewerberinnen und -bewerber in einen Aufenthaltsstatus zur Arbeitsaufnahme umzuwandeln. Nach den Zahlen der Bundesregierung fehlen, so Starke, derzeit bundesweit 36.000 Pflegefachkräfte. Die Bertelsmann Stiftung schätzt, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 bundesweit um rund 50 Prozent zunehmen wird, während die Zahl der Menschen, die in der Pflege arbeiten, eher rückläufig ist. Es wird davon ausgegangen, dass 2030 fast 500.000 Vollzeitkräfte in der Pflege fehlen werden. „Das muss sofortige und konkrete Konsequenzen in der Politik nach sich ziehen“, fordert der Bamberger OB.

„Der Mangel an Fachkräften, vor allem in der Altenpflege, ist heute schon deutlich spürbar und die Träger müssen darum kämpfen, ihre Fachkräftequote zu erfüllen – auch hier in Bamberg“, betonte der Oberbürgermeister in seinem Schreiben. Dem gegenüber stehe die Abschiebepraxis im Zuge der Flüchtlingssituation. „Es ist paradox, dass auf der einen Seite Menschen abgeschoben werden, die in der Pflege dringend gebraucht braucht werden. Andrerseits, werden für viel Geld Agenturen (4.000 bis 7.000 Euro) beauftragt, um ausländische Pflegekräfte nach Deutschland holen“, sagt Starke. Hier sei ein politisches Gegensteuern dringend notwendig.