OB Andreas Starke / Stadt Bamberg: Stadtbau schafft in der Gereuth neuen Wohnraum

Veröffentlicht am 12.02.2019 in Soziales

Hier entsteht der neue Wohnpark in der Gereuth

Auf der ehemaligen Fläche der Firma Eberth-Bau entsteht neben der neu errichteten BasKIDhall zusätzlicher Wohnraum: Für das Projekt „Wohnpark Gereuth“ sind insgesamt drei Mehrfamilienhäuser mit vier und fünf Geschossen geplant. Rund um die Neubauten entsteht auch eine neue Grünanlage mit Bäumen, Hochbeeten, Anwohnergärten und Spielflächen.

Die Stadtbau GmbH hatte das Gelände von der Firma Eberth-Bau erworben und gemeinsam mit der Stadtverwaltung mögliche Bebauungsvarianten geprüft. Um mehr Wohnraum zu schaffen, sollen mit dem „Wohnpark Gereuth“ drei energetisch hocheffiziente Wohngebäude mit jeweils 12 bzw. 15 Wohneinheiten realisiert werden. „Die Wohnungen werden zwischen 45 und 78 Quadratmeter groß sein und entsprechen damit den Förderrichtlinien“, erklärte Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann bei einer Informationsveranstaltung für die Anwohner. Diesen machte er direkt ein Angebot: Sollten sie in die Neubauten umziehen wollen, werde man diesen Wunsch berücksichtigen, sofern Kriterien wie die Höhe des Einkommens kompatibel sind.

Die drei neuen Häuser erhalten ein flaches Gründach und werden in Hybridbauweise errichtet – einer Kombination aus Holz- und Betonelementen. Die Gebäude haben jeweils eine Gesamtwohnfläche von ca. 700  bzw. 850 Quadratmetern und bestehen teilweise aus vorgefertigten Modulen. So können sie nach Fertigstellung der Keller relativ schnell errichtet werden.

Ebenfalls in die Tiefe geht es beim Thema „Altlasten“: „Wir haben zwei sehr detaillierte Gutachten erstellen und 40 Probebohrungen durchführen lassen. Wir wissen genau, wo sich Altlasten befinden und werden diese zu 100 Prozent fachgerecht entsorgen“, erklärte Veit Bergmann. 

Die Häuser werden dann direkt neben der BasKIDhall in einer Reihe vor den bestehenden Wohngebäuden zwischen Gereuthstraße und Kornstraße gebaut. Zunächst muss eine Erschließungsstraße angelegt werden, die den Lerchenweg mit der Gereuthstraße verbindet. Hier werden zeitgleich auch neue Versorgungsleitungen verlegt. Parallel zum Bau der Erschließungsstraße beginnt das Abtragen der alten Kelleranlagen auf dem ehemaligen Eberth-Gelände. Mitte des Jahres sollen dann die ersten Mauern der neuen Wohnblöcke aufgerichtet werden.

Eine Anwohnerin wollte wissen, wie denn die Parkplatzfrage zu lösen sei. Darauf erklärte  Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann, dass der bestehende Parkplatz, den die Basketballer von Brose Bamberg nutzen, erweitert werde. Sollte der Bedarf nach Parkplätzen zukünftig weiter wachsen, könne man über eine Parkpalette hinter der Kantstraße nachdenken. „In jedem Fall werden wir weiterhin offen mit Ihnen in Bürgerinformationsveranstaltungen kommunizieren“, kündigte Bergmann an. Die nächste sei für Juli angesetzt. 

Um die Vogelbrut im Frühjahr nicht zu stören, müssen noch im Februar insgesamt 19 Bäume zwischen dem ehemaligen Firmengelände und den Außenanlagen der angrenzenden Wohnbebauung  aufgrund der Baustelle entfernt werden. Die Bäume, die an die Baufelder angrenzen, werden während der Bauphase geschützt und können erhalten werden. 

Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die Außenflächen auf dem Gesamtgelände neu gestaltet. Bei der Auswahl der neu zu pflanzenden Bäume und Sträucher wird auch auf die Insektenfreundlichkeit geachtet. Außerdem ist im „Wohnpark Gereuth“ auch für die Altgebäude eine weitreichende Wohnumfeldverbesserung geplant. 

 

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